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Lärm macht krank. Gehörschutz und Hörtests gehören zur Vorsorge

In vielen Ländern zählt Lärmschwerhörigkeit zu den am häufigsten auftretenden Berufskrankheiten. Ein erhöhtes Risiko haben vor allem Arbeiter der Bau- und Metallindustrie, der Holzbearbeitung oder in Druckereien, aber auch, wer viel mit Musik zu tun hat.
Laut Studien steigt an einem lärmintensiven Arbeitsplatz das Risiko von Hörproblemen schon nach einem Jahr. Nach fünf Jahren ist dann das Risiko, einen schweren Hörverlust davonzutragen, bis zu drei Mal höher als bei einer Arbeit in leiserer Umgebung.

Ohren schützen

Im Gegensatz zu unseren Augen können wir die Ohren nicht selbst verschließen und müssen sie daher mit Hilfsmitteln schützen. Der Grenzwert, ab dem es bei langfristiger Lärmexposition zu einer Lärmschwerhörigkeit kommen kann, liegt bei 80 dB(A), was in etwa der Geräuschentwicklung einer Kreissäge entspricht. Wird dieser Schallpegel am Arbeitsplatz erreicht oder überschritten, verpflichtet das Gesetz den Arbeitgeber, den Arbeitern einen Gehörschutz zur Verfügung zu stellen. Die Lärmbelastung für Metallarbeiter beispielsweise kann über 90 dB(A) erreichen, was dem Geräuschpegel eines Rasenmähers entspricht. Auch für Profimusiker oder Bedienstete in Umgebungen mit lauter Musik stellt das Tragen eines effizienten Gehörschutzes eine wirksame Vorbeugung vor Lärmschwerhörigkeit dar.

Anzeichen für Lärmschwerhörigkeit

In der Regel entwickelt sich eine Lärmschwerhörigkeit schleichend über die Jahre. Durch die ständige Lärmeinwirkung wird die Sauerstoffversorgung der Haarzellen im Ohr gestört und die Haarzellen sterben ab. Bei andauernder größerer Lärmbelastung fallen immer mehr Haarzellen aus, was einen bleibenden Hörverlust zur Folge hat. Dieser konzentriert sich häufig auf bestimmte Frequenzen, weshalb der Betroffene die Schwerhörigkeit nicht bewusst wahrnimmt. Meist ist die Fähigkeit, Töne und Klänge zu hören, noch vorhanden, das Sprachverständnis jedoch beeinträchtigt, vor allem bei Nebengeräuschen. Schwierigkeiten, einem Gespräch oder Vortrag zu folgen, können daher ein Anzeichen für beginnenden Hörverlust sein, ebenso fehlendes Richtungshören, das zum Orten von Menschen oder Geräuschen in der Umgebung notwendig ist. Häufiger kommen bei Lärmschwerhörigkeit auch Ohrgeräusche (Tinnitus) hinzu.

Vorbeugung und Abhilfe

Regelmäßige Untersuchungen beim HNO-Arzt und die Durchführung von Hörtests, wie sie Zelger Hörexperten in allen Filialen und Servicestellen kostenlos anbietet, sind wichtige Vorsorgemaßnahmen, um eine eventuelle Verschlechterung des Gehörs früh zu erkennen und gegenzusteuern. Arbeiter, die von Lärmschwerhörigkeit betroffen sind und sich mit Hörgeräten versorgen lassen, können beim Nationalen Institut für die Versicherung gegen Arbeitsunfälle - INAIL – um einen finanziellen Beitrag für den Hörgerätekauf ansuchen. Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein einer Arbeitsinvalidität. 

Nähere Infos zu diesem Thema sowie Hilfe bei der Abwicklung der entsprechenden Formalitäten bieten die Zelger Hörexperten.
 
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