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Klassenräume hörfreundlich machen

Im Klassenzimmer kann die Geräuschkulisse hohe Lärmpegel erreichen. Müssen hier größere Abstände gewahrt oder in manchen Situationen auch Masken getragen werden, haben vor allem hörbeeinträchtigte Kinder und Schüler Schwierigkeiten, die Lehrkraft zu verstehen und dem Unterricht zu folgen. Ein solches akustisches Umfeld lässt sich jedoch mit verschiedenen Eingriffen und speziellen Hilfsmitteln verbessern.
Stühle rücken, Flüstern oder Gekicher zwischen Banknachbarn, Umblättern oder Verstauen von Heften und Büchern, dazu Verkehrslärm von draußen: In der Klasse herrscht auch während des Unterrichts eine vielfältige Geräuschkulisse, die manchmal hohe Geräuschpegel erreichen kann. Dies wird nicht nur von Lehrern und Schülern als unangenehm empfunden, sondern beeinträchtigt auch das Sprachverstehen, vor allem bei Schülern mit Hörschwierigkeiten und den „Hinterbänklern“. Dabei verstärken sich die Geräusche gegenseitig, denn je lauter der Umgebungslärm, desto lauter muss die Lehrkraft sprechen. Die Stimme eines Erwachsenen erzeugt durchschnittlich einen Schalldruckpegel von 50 bis 55 dB(A). Damit der Lehrer bei solch einer normalen Sprechlautstärke gut verstanden wird, sollten die Nebengeräusche 35 bis 40 dB(A) nicht überschreiten. Tatsächlich liegt der Störgeräuschpegel im Unterricht jedoch meist eher bei 50 dB(A).

Dämpfende Maßnahmen
Gegen die Lärmeskalation in der Klasse helfen oft schon einfache Mittel. Durch raumakustische Maßnahmen lässt sich nämlich der Lärmpegel senken. In erster Linie sollte die Halligkeit reduziert werden. Denn der Nachhall der Geräusche trägt dazu bei, dass die Lehrkraft lauter spricht und die Schüler sich lauter verhalten. Schallabsorbierende Decken tragen wesentlich zur Reduzierung der Nachhallzeit bei. Auch Teppiche, Vorhänge, absorbierendes Material auf harten, reflektierenden Flächen, wie etwa Dämmtafeln aus Kork oder Gummifüße an Stühlen und Tischen, dämpfen die Geräusche. Zudem kann man den Klassenraum auf eine weitere Lärmkulisse überprüfen, die sich vielleicht teilweise einfach „ausschalten“ lässt: Dazu gehören Heizungs- und Lüftungssysteme, Computer, Projektoren und Beleuchtungskörper.

Roger - „Verstanden“!
Die Roger-Technologie sorgt unabhängig von der Lärmkulisse für besseres Verstehen. Eine Roger-Anlage besteht aus einem Sender, dem Mikrofon, das an der Kleidung der Lehrperson befestigt oder auf dem Pult abgestellt wird, und einem Empfänger, der in die Hörsysteme des Schülers integriert wird. Die Stimme der Lehrkraft wird nicht akustisch, sondern elektronisch und direkt in die Hörsysteme des Kindes übertragen. Das Roger-Mikrofon misst kontinuierlich den Geräuschpegel in der Klasse. Steigt dieser, erhöht Roger die Lautstärke des Sprechers, damit diese trotz der Hintergrundgeräusche hörbar bleibt. Für Menschen, die keine Hörsysteme tragen, aber Verstehprobleme in lauter Umgebung haben, aber auch für Kinder mit auditiver Wahrnehmungsstörung, eignet sich der kleine Funkempfänger Roger Focus.
 
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