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Klangerlebnis Stadt

Mit Städtetouren und Besichtigungen lässt sich der Winter erlebnisreich gestalten. Ein Hörspaziergang kann dabei eine interessante Ergänzung oder Vorbereitung zur Stadtbesichtigung sein – auch für Menschen mit Hörsystemen.
Eine Stadt mit dem Gehör entdecken – warum nicht? Die Geräuschkulisse einer Stadt weist eine sehr hohe Dichte und Vielfalt an Tönen und Klängen auf. Doch keine Stadt klingt bei genauem Hinhören gleich wie eine andere. Klangforscher sprechen von individuellen Klanglandschaften, die aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung der vorhandenen Geräusche entstehen. Jedes Rascheln einer Plastiktüte, jeder Schritt eines Menschen, jedes Fahrgeräusch trägt seinen Teil dazu bei. Dabei lässt sich sogar eine organisierte Struktur der Klänge und Geräusche feststellen, zum Beispiel aus der Regelung des öffentlichen und privaten Verkehrs durch Ampelsysteme oder Radwege, durch Fahrpläne von Bussen und Zügen sowie
Ladenöffnungs- und Bürozeiten.

Hörenswertem auf der Spur
Wer die vielfältige und sich auch jahreszeitlich verändernde Klangwelt einer Stadt erkunden will, muss die Ohren spitzen, sprich: genau hinhören. Ideale Umgebungen für das Erkunden städtischer Klanglandschaften sind Straßenkreuzungen, Bahnhofshallen oder gar Baustellen, aber auch Parks und andere Grünflächen. Die Klangforschung bietet als einfachen Zugang zur Klangerfahrung einen sogenannten Hörspaziergang an. Man beschreitet dazu, am besten nachdem man die Augen zuvor für ein paar Minuten geschlossen hält, schweigend, aber mit offenen Ohren eine bestimmte Umgebung. Am Ende des Spaziergangs können die Höreindrücke dann ausgewertet werden. Was wurde gehört und was wurde dadurch bei uns ausgelöst? Welche Geräusche haben uns gut gefallen, welche weniger? Mit einem digitalen Aufnahmegerät und Notizen lässt sich die Auswertung noch vertiefen.

Lärm oder Klangvielfalt?
Viele Menschen empfinden die Geräuschkulisse in der Stadt zunächst einfach als unangenehmen Lärm. Hörgeminderte, die in einer Stadt unterwegs sind und zum ersten Mal Hörsysteme tragen, erfahren die neue und ungewohnte Klangvielfalt manchmal als störend. Denn ihr Gehirn muss erst wieder lernen, die unterschiedlichen akustischen Signale nach Lautstärke und Wichtigkeit zu ordnen. Ein bewusster Hörspaziergang kann dann unter Umständen eine Hilfe sein, um sich selbst und die eigenen Hörsysteme auf die Klangvielfalt einzustellen. Denn je nach Ausstattung moderner Hörgeräte können die Umgebungsgeräusche mehr oder weniger stark gedämpft oder ganz den individuellen Anforderungen angepasst werden. Mit einem beim Hörakustiker optimal abgestimmten Gerät kann man sich dann zum Beispiel auch auf einen Stadtrundgang mit Führung in ungewohnter Umgebung optimal einstellen.
 
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