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Keine Angst vor Fremdsprachen

Beim Urlaub im Ausland sind Sprachkenntnisse gefragt. Menschen mit Hörbeeinträchtigung mag das Verstehen in der Fremdsprache als zusätzliche Hürde erscheinen – aber es gibt Strategien, um diese zu überwinden.

Wenn Nebengeräusche auf dem Flugplatz, am Bahnhof oder in der Hotelhalle stören, muss der Sinn dessen, was man von einem Gesprächspartner oder einer anderen Informationsquelle erfahren will, häufig aus dem Zusammenhang geschlossen werden. In der Fremdsprache ist dieser Kontext im Vergleich zur Muttersprache aber oft reduziert, weil der Wortschatz geringer ist. Dazu kommen in vielen Fällen eine regionale Färbung der Sprache am Urlaubsort, ein entsprechender Akzent und lokal geprägte Begriffe, die wir aus Lehrbuch oder Unterricht nicht kennen. Damit wird das Hören der Alltagssprache in einem anderssprachigen Land zur schwierigsten Übung im Bereich des Fremdsprachenerwerbs – noch mehr für Hörbeeinträchtigte als für Normalhörende.

Hören, sehen, lesen
Ohne Vorbereitung zuhause wird es am Urlaubsort nicht klappen, und Hörbeeinträchtigte können in geringerem Maße als Normalhörende darauf setzen, sich vor Ort in die Fremdsprache „einzuhören“. Lernvideos, in denen Personen die Fremdsprache sprechen und gleichzeitig Untertitel das Gesprochene verschriftlichen, helfen sehr dabei, das auditive Verständnis zu verbessern. Im Idealfall findet man Filmszenen mit lokalen Sprechern aus der Region, in die man reisen will. Filme, die man bereits in der eigenen Sprache kennt, in der Fremdsprache zu sehen, bieten eine weitere Möglichkeit, das Gehör schonend zu trainieren. Auch Hörbücher eignen sich, am besten in Kombination mit der gedruckten Ausgabe – sie haben zudem den Vorteil, auch noch im Zug oder Flugzeug mit wenig Aufwand einsetzbar zu sein.

Übung macht den Meister
Die Verschriftlichung ist also für Menschen mit Hörproblemen eine wichtige Hilfe, ebenso wie das Hören „unter Laborbedingungen“, am Bildschirm oder mit Kopfhörern. Am besten lernt man eine Sprache allerdings durch ihre praktische Anwendung, auch wenn der Gesprächspartner „gestellt“ ist. Zu diesem Zweck kann man sich einen Tandempartner zum bilingualen Austausch oder einen geduldigen Muttersprachler für einfache Unterhaltungen in der Fremdsprache suchen. Auch ein Sprachcafé bietet die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Partnern zu üben und etwas über ihr Land zu erfahren.Alle diese Situationen haben für Hörgeschädigte den Vorteil, dass man in ruhiger Umgebung kommunizieren und sich auf das Gegenüber konzentrieren kann. Letztlich kann man in der „geschützten Umgebung“ auch prüfen, ob die technischen Voraussetzungen für das Urlaubserlebnis stimmen: Mithilfe ihres Hörakustikers sollten sich Hörsystemträger vergewissern, dass ihre Hörsysteme gereinigt und richtig eingestellt sind, um die sprachlichen Zusammenhänge gut erfassen zu können.

Nützliche Links und Tipps:

  • conversationexchange.com: Tandempartner finden
  • amara.org: Suchmaschine für Videos in der gewünschten Sprache
  • Fremdsprachiges Fernsehen streamen: auf Google „TV + Land“ eingeben
  • Suchmaschine You-Tube: Kanäle zum Sprachen lernen
 
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