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Silbermedaillen-Gewinner mit Hörschutz

Patrick Staschitz und Daniel Perkmann haben bei der Berufs-WM „WorldSkills“ 2019 in Russland die Silbermedaille in ihrer Berufssparte gewonnen. Welche Herausforderungen die beiden Landschaftsgärtner dafür bewältigen mussten und warum sie beim Wettkampf einen maßgefertigten Gehörschutz von Zelger trugen, erzählt Patrick im Interview.
„Hart, härter, Landschaftsgärtner“, so lautet euer Motto. Was ist darunter zu verstehen?
Patrick Staschitz: Viele meinen, unser Beruf sei nur mit schönen Dingen verbunden. Dabei ist das Arbeiten im Freien manchmal auch sehr anstrengend.

Dass ihr hart im Nehmen seid, habt ihr auch bei der Berufs-WM gezeigt. Welches Projekt musstet ihr im Team realisieren?
Wir mussten einen Garten bauen, für den der Übergang von russischer Tundra und Taiga in einen modernen Stadtgarten vorgegeben war. Unter anderem haben wir dafür einen Wasserfall errichtet, der sich in einen Teich ergoss, und über den Teich eine Holzbrücke gebaut. In der Mitte des Gartens haben wir eine Mauer aus einem Holzgerüst mit Fließenabdeckung aufgestellt, die ein Haus simulieren sollte. Darauf haben wir dann eine Vertikalbegrünung angebracht.

Während des gesamten Wettkampfes habt ihr den maßgefertigten Gehörschutz von Zelger getragen. Inwiefern war euch dieser von Nutzen?
Bei der Weltmeisterschaft verliert man Punkte, wenn man keinen Gehörschutz trägt. Dieser wurde uns aber auch von den vorjährigen Teilnehmern empfohlen. Wir haben uns den Gehörschutz bereits bei Trainingsbeginn im Juni anfertigen lassen. Er schützt sehr zuverlässig vor Lärmeinwirkung aus der Umgebung und verwendeten Maschinen und ist sehr bequem zu tragen, da er perfekt im Gehörgang sitzt. Man spürt ihn überhaupt nicht und schwitzt auch nicht. Beim Wettkampf konnten wir trotz Gehörschutz optimal miteinander kommunizieren. Das ist sehr wichtig im Zweier-Team, denn man muss sich ständig absprechen, um die Aufgaben so präzise wie möglich umzusetzen.

Welche Aufgaben habt ihr als besonders schwierig empfunden?
Maße und Materialien sind strikt vorgegeben, was sich sehr auf die aufzuwendende Zeit und Präzision der Arbeit auswirkt, besonders wenn die Materialien von den gewohnten Werkstoffen abweichen. Für den Brunnenbau etwa mussten wir Holz und Fliesen verwenden, während wir bisher vorwiegend mit Stein gearbeitet haben. Die Platten für den Brunnen mussten wir aus einer Sandsteinplatte ausschneiden, die ständig brach. Hinzu kam der hohe mentale Druck, nicht nur durch die Anwesenheit der vielen Leute. Unsere Vorgänger sind zweimal Weltmeister geworden, die Messlatte lag also sehr hoch.

Was bedeutet diese Erfahrung für eure berufliche und private Entwicklung?
Wir haben viel dazugelernt, sowohl beruflich als auch mental. Schon das vorbereitende Training ist wie Privatunterricht. Beeindruckend fand ich auch die Größenordnung dieses Wettkampfes: 1.300 Teilnehmer aus über 60 Ländern, 200.000 Besucher, die das Geschehen live mitverfolgen: Das ist schon eine einzigartige Erfahrung. Ich fand es auch interessant zu sehen, wie jeder auf seine Art arbeitet und konnte dadurch viel Neues mitnehmen.
 
 
 
 
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