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​AGC
„Automatic Gain Control“ ist eine integrierte Schaltung im analogen Hörgerät, welche die Verstärkung begrenzt. Diese Regelung muss so eingestellt werden, dass die Unbehaglichkeitsschwelle nicht überschritten wird.

Altersschwerhörigkeit
Die Altersschwerhörigkeit ist die am meisten verbreitete Schwerhörigkeit und wird in der Fachsprache Presbyakusis genannt. Wie schon der Name sagt, liegt die Ursache dieser Schwerhörigkeit beim Altern des Menschen. Die feinen Haarzellen in der Hörschnecke sterben ab und dies führt zu einem Hörverlust.

Analog
Analog ist die Basis, auf der ältere Hörgeräte arbeiten. Die vom Mikrofon kommenden Signale werden als „Spannungswellen“ verarbeitet. Eine Veränderung des Signals erfolgt in Form einer Mutation der Spannungsamplitude.

Audiogramm
Das Audiogramm ist die grafische Darstellung des Hörvermögens für verschiedene Frequenzen. Gemessen wird üblicherweise zwischen 125 Hz und 8.000 Hz. Im Audiogramm werden verschiedene Messungen zusammengefasst. Die Messung erfolgt in der Regel über Kopfhörer für jedes Ohr.

Außenohr
Das Außenohr setzt sich aus der Ohrmuschel und dem Gehörgang zusammen. Da die Ohrmuschel trichterförmig ist, hat sie eine Schallsammelfunktion und verbessert auch das Richtungshören. Der Gehörgang ist im Durchschnitt 2,5 cm lang und hat eine typische S-Form. Im Gehörgang befinden sich Drüsen, welche das Ohrenschmalz (Cerumen) absondern. Durch den Gehörgang gelangt der Schall zum Trommelfell.
 
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Batterie
Die Batterie liefert dem Hörgerät die notwendige Energie. Heute werden vor allem Zink-Luft-Batterien verwendet, da diese umweltschonend sind und eine lange Lebensdauer haben. Diese werden auch quecksilberfrei angeboten. Man unterscheidet je nach Größe zwischen vier Typen: 675er, 13er, 312er und 10er.

Beidseitiges Hören
Beidseitiges Hören erlaubt unserem Gehirn den Abgleich der Töne, die unsere Ohren erreichen, damit wir die Position und Richtung des Klanges bestimmen können. Beidseitiges Hören ist die Voraussetzung für gutes Sprachverstehen.
 
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CIC
CIC ist die Abkürzung für „Completely in the Canal“, übersetzt „Komplett im Gehörgang“. CIC-Hörgeräte sind die kleinsten Hörgeräte. Sie werden tief im Gehörgang getragen und sind von außen nahezu unsichtbar.

Cochlea
Die Cochlea wird auch Hörschnecke genannt. Sie befindet sich im Innenohr und ist wie ein Schneckengehäuse aufgebaut. In ihr befinden sich zwei Fenster: das runde und das ovale. Am ovalen Fenster ist der Steigbügel verankert. Dieser überträgt die Schwingungen und bringt die Flüssigkeit in der Hörschnecke in Bewegung, welche die Hörzellen reizt.

Cortisches Organ
Das cortische Organ befindet sich im Zentrum der Cochlea. Hier werden die mechanischen Wellen in Impulse umgewandelt.

 
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Dezibel (dB)
Unter Dezibel versteht man die Einheit, mit der Schall gemessen wird. Hier unterscheiden wir dB HL und dB SPL. dB HL ist die Einheit, mit der ein Hörverlust angegeben wird. dB SPL steht für Schalldruck, z. B. für Verstärkung.

Digital
Digitale Signalverarbeitung bedeutet, dass der Schall nicht in Form zeitlicher Spannungsänderung, sondern in digitaler Form, als Folge von Zahlen (Einsern und Nullen) verarbeitet wird. Die Zahlen enthalten in verschlüsselter Form die Informationen über Frequenz und Lautstärke des ursprünglichen Signals. Digitale Hörsysteme arbeiten wesentlich präziser und erlauben, Teile eines Signals zu verarbeiten (z. B. nur den Nutzschall). Dies ist mit analoger Signalverarbeitung nicht möglich.

Dynamikbereich
Dynamikbereich des menschlichen Gehörs heißt der Bereich zwischen Hörschwelle (HTL = hearing threshold level) und Unbehaglichkeitsschwelle (UCL = uncomfortable level); die Spannweite zwischen den Pegeln wird in dB HL angegeben.
 
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Feedback
Feedback ist der englische Fachausdruck für Rückkoppelung. Unter Rückkoppelung versteht man das Pfeifen bei Hörgeräten, das entstehen kann, wenn der verstärkte Schall zum Mikrofon gelangt, wie z. B. bei zu großer Lautstärke. Moderne Hörgeräte haben eine dynamische Pfeifunterdrückung. Somit ist lästiges Pfeifen ausgeschlossen.

Filter
Mit speziellen Filtern kann die Verstärkung eines Hörsystems dem Hörverlust angepasst werden. Beispielsweise kann somit der Tiefton mehr verstärkt werden als der Hochton oder auch umgekehrt.

FM-Anlage
Die Aufgabe der FM-Systeme ist es, den Schall über ein Mikrofon aufzunehmen und als Radiosignal direkt auf eine Person zu übertragen, die ein Hörgerät trägt. Diese Geräte sind z. B. im Klassenraum ideal, weil sie helfen, den Abstand zwischen Schüler und Lehrer zu verringern. FM-Anlagen können auch beim Spielen oder beim Fernsehen verwendet werden. Eine FM-Anlage besteht aus einem Mikrofon, einem Sender und aus einem oder zwei Empfängern. Die Verbindung wird direkt über den Audio-Eingang zum Hörgerät hergestellt.

Frequenz
Die Maßeinheit einer Frequenz ist Hertz (Hz). Sie gibt die Höhe eines Tones an. Der Tiefton wird mit kleinen Zahlen angegeben, der Hochton mit großen. Unser menschliches Ohr kann im günstigsten Fall Töne von 16 Hz bis 15.000 Hz wahrnehmen.

Frequenzauflösung
Unter Frequenzauflösung versteht man die Fähigkeit, gleichzeitig auftretende Töne mit verschiedener Frequenz zu erfassen und voneinander zu unterscheiden.
 
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HdO
Die Hinter-dem-Ohr-Geräte werden, wie der Name schon sagt, hinter dem Ohr getragen. Mit einem Schallschlauch wird der Schall vom Gerät zum Ohrpassstück geleitet. Dieses sitzt in der Ohrmuschel und leitet den Schall zum Trommelfell weiter. HdO-Geräte können für alle Arten von Hörverlusten eingesetzt werden.

Hertz
Hertz ist die Maßeinheit der Frequenz. Meistens wird jedoch nur die Abkürzung „Hz“ angegeben.

Hörbrille
Die Hörbrille ist eine Kombination aus HdO-Geräten und einer Brille. Dabei werden HdO-Geräte in die Brillenbügel integriert oder an diese angebaut. Bei Schallleitungshörschäden können Knochenleitungs-Hörbrillen angepasst werden. Diese übertragen den Schall nicht über einen Schallschlauch zum Trommelfell, sondern über Vibrationen, die direkt auf den Knochen hinter dem Ohr übertragen werden. Hörbrillen werden heute eher selten eingesetzt, denn das Hören ist direkt mit dem Sehen verbunden – wer seine Brille abnimmt, hört nicht mehr.

Hörgeräte
Hörgeräte verstärken die Signale frequenzabhängig entsprechend der vorliegenden Hörminderung. Hörgeräte werden überwiegend eingesetzt, um sensorineurale und kombinierte Hörverluste auszugleichen. Reine Schallleitungshörverluste können ebenfalls versorgt werden, falls diese nicht operativ behandelt werden.

Hörschwelle
Unter Hörschwelle versteht man die Grenze der hörbaren Töne. Sie wird im Audiogramm dargestellt. Mit dem Audiometer wird die Hörschwelle Frequenz für Frequenz ermittelt. Hörschwellen werden in dB HL angegeben.

Hörverlust
Der Hörverlust ist, wie der Name schon sagt, eine Reduzierung der Hörfähigkeit. Wir unterscheiden hauptsächlich zwischen Schallleitungshörverlust und Schallempfindungshörverlust. Ein Hörverlust wird im Audiogramm dargestellt und mit dem Audiometer gemessen.

 
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IdO
Bei In-dem-Ohr-Geräten ist die gesamte Elektronik in einer Schale (bzw. in einem Gehäuse) untergebracht, die direkt im Ohr getragen wird. Eine weitere Form der IdOs sind die CIC-Geräte. Sie sind komplett im Gehörkanal untergebracht, die Abkürzung CIC steht für „Completely in the Canal“. Etwas größere IdO-Geräte sind für leichte bis schwere, CIC-Geräte für leichte bis mittlere Hörverluste geeignet.

Innenohr
Im Innenohr befinden sich die Hörschnecke und das Gleichgewichtsorgan des Menschen. Beide sind mit dem Hör- und Gleichgewichtsnerv verbunden. In der Hörschnecke sitzt das eigentliche Hörorgan (Corti-Organ). Das Gleichgewichtsorgan besteht aus drei halbkreisförmigen Bogengängen.
 
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Kinderzubehör
Hörgeräte für Kinder sind mit speziellen Vorrichtungen versehen, z.B. Batteriefachsicherungen, die verhindern, dass Kleinkinder die Batterie entnehmen und diese dann verschlucken können; Ohrhalter, die gewährleisten, dass die Geräte beim Herumtoben nicht verloren gehen; Verstellschutz für Lautstärkesteller, damit die Kinder nicht selbst die Lautstärke der Geräte justieren. Hörgeräte und Ohrpassstücke können zudem in verschiedensten Farben geliefert und mit Aufklebern bunt gestaltet werden. Für noch mehr Spaß am Hören!
 
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Lautsprecher
Der Lautsprecher des Hörgerätes wandelt elektrische Signale (vom Verstärker des Gerätes) in Schall um, der dann ans Trommelfell gelangt. Hörgerätelautsprecher lassen sich mit Radiolautsprechern vergleichen, die grundsätzlich Musik oder Sprache übertragen, sind aber viel kleiner.

Linear
Traditionelle Hörgeräte verstärken den Schall linear. Alle Eingangspegel (sowohl leise als auch laute) werden mit demselben Faktor verstärkt. Hier ist es notwendig, dass das Gerät über einen Lautstärkeregler verfügt. Lineare Geräte besitzen in den meisten Fällen eine AGC- oder/und eine PC-Steuerung.

Lüftung
Die Lüftung dient dazu, den Okklusionseffekt bei der Hörgeräteanpassung zu vermeiden und den Gehörgang zu belüften. Je geringer der Hörverlust, desto größer sollte diese Zusatzbohrung sein. Moderne Hörgerätetechnologie ermöglicht heute sogar eine „offene Anpassung“.
 
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MCR
Unter „Most Comfort Range“ (MCR) versteht man den Bereich des angenehmen Hörens. Hier gibt es eine untere und eine obere Schwelle. Hörgeräte sollen so eingestellt sein, dass sie diese Schwelle nicht über- bzw. unterschreiten.

Mikrofon
Das Mikrofon empfängt Töne und wandelt die Schallwellen in elektrische Signale um, um diese dem Verstärker weiterzuleiten. Es gibt Hörgeräte mit Richtmikrofonen. Bei diesen Geräten kommen zwei Mikrofone zum Einsatz, die die Lautstärkenunterschiede ausgleichen.

Mittelohr
Das Mittelohr grenzt nach außen mit dem Trommelfell ans Außenohr und nach innen mit dem ovalen Fenster ans Innenohr. Hier sind auch die drei Gehörknöchelchen untergebracht. Der Hammer, der Amboss und der Steigbügel sind die drei kleinsten Knöchelchen im Menschen.
 
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Nicht-linear
Nicht-lineare Hörgeräte verstärken laute und leise Eingangspegel unterschiedlich stark. Der Grund dafür ist, dass bei Innenohrschwerhörigkeiten ein stärkerer Hörverlust für leise Eingangspegel gilt als für laute Eingangspegel. Entsprechend müssen die leisen Signale im Verhältnis zu den lauten verstärkt werden. Sehr häufig werden leise Eingangspegel linear verstärkt; ab einem gewissen Punkt erfolgt dann eine nicht-lineare Verstärkung.
 
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Offene Hörgeräteversorgung
Bei der offenen Hörgeräteanpassung („Open Fitting") werden die Gehörgänge nicht verschlossen. Das bedeutet für den Hörgeräteträger, dass die eigene Stimme normal klingt und Kaugeräusche nicht wahrgenommen werden.

Ohrenschmalz
Das Cerumen wird in der Umgangssprache auch Ohrenschmalz genannt. Dieses gelbliche Sekret wird von den Drüsen im Gehörgang abgesondert und dient eigentlich als Schutzfilm. Wenn dieses Sekret einen Pfropfen bildet, so muss dieser Pfropfen vom Facharzt entfernt werden.

Okklusion
Sobald ein Hörgerät oder ein Ohrpassstück im Ohr sitzt, wird der Hörkanal teilweise verschlossen. Dies hat zur Folge, dass der Hörgeräteträger die eigene Stimme als lauter empfinden oder diese dumpf klingen kann. Dieses Phänomen nennt man Okklusionseffekt. Dieser Effekt tritt bei der offenen Hörgeräteanpassung („Open Fitting") nicht auf.

Otosklerose
Otosklerose nennt man eine Krankheit des Mittelohrs, die zu einer Schallleitungsschwerhörigkeit führt. Sie wird in den meisten Fällen operativ behandelt. Ansonsten kann mit Hörgeräten geholfen werden.
 
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Potenziometer
Ein Potentiometer ist ein Lautstärkesteller, mit dem die Verstärkung am Hörgerät verändert werden muss. Der Hörgeräte-Träger ist hier gezwungen, die Lautstärke seiner Geräte den Umweltgeräuschen anzupassen. Moderne Hörgeräte bewältigen dies automatisch.

Presbyakusie
Dies ist die am meisten verbreitete Schwerhörigkeit, auch Altersschwerhörigkeit genannt. Wie der Name schon sagt, liegt die Ursache dieser Schwerhörigkeit beim Altern des Menschen. Die feinen Haarzellen in der Hörschnecke sterben ab und dies führt zu einer Hörreduzierung.

Programme
Einige Hörgeräte können mit verschiedenen Programmen ausgestattet sein (z. B. ein Musikprogramm). Solche Programme werden für jeden Anwender spezifisch abgestimmt. Mit einem kleinen Schalter wird von Programm zu Programm gewechselt.
 
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Restdynamikbereich
Bei einer Innenohrschwerhörigkeit ist der Dynamikbereich reduziert, deshalb spricht man vom Restdynamikbereich. Leise Töne werden nicht wahrgenommen und laute sehr schnell als störend empfunden.

Richtungshören
Für optimales Richtungshören ist es wichtig, dass beide Ohren gut „hören". Bei einem beidseitigen Hörverlust ist es daher auch nötig, dass zwei Hörgeräte getragen werden. Eine beidseitige Hörgeräteversorgung trägt in erster Linie zum Lokalisieren und zu einer optimalen Sprachverständigung bei.

RITE-Technologie
Moderne Hörgeräte arbeiten mit der RITE- („Receiver in the ear“) oder auch Ex–Hörer-Technologie. Der Lautsprecher sitzt hier direkt im Ohr und erlaubt eine ungeahnte Klangqualität. Der Lautsprecher ist über ein dünnes, fast unsichtbares, Hörerkabel mit dem Hörgerät verbunden.

Roger
Roger ist eine digitale Technologie der Signalübertragung, die Menschen mit einer Hörhilfe die Kommunikation bei Hintergrundgeräuschen erleichtert, da die Distanz zwischen sprechender und hörender Person überbrückt wird. Vor allem in Schulen findet Roger aufgrund der erzielten Hörerfolge bei Kindern breite Anwendung. Roger-Systeme bestehen aus einem Mikrofon, welches das Sprachsignal drahtlos vom Sprecher an den Zuhörer sendet, und einem Empfänger, der an der Hörhilfe angebracht ist. Dabei misst das Roger-Mikrofon Umgebungsgeräusche sehr präzise und reduziert diese.

Rückkoppelung
Unter Rückkoppelung (Feedback) versteht man das Pfeifen bei Hörgeräten, das entstehen kann, wenn der verstärkte Schall zum Mikrofon gelangt, wie z. B. bei zu hoher Lautstärke. Moderne Hörgeräte haben eine dynamische Pfeifunterdrückung. Somit ist lästiges Pfeifen ausgeschlossen.
 
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Schallempfindungshörverlust
Als Schallempfindungsschwerhörigkeit bezeichnet man die im Innenohr liegende Hörstörung. Bei dieser Schwerhörigkeit, die auch sensorineurale Schwerhörigkeit genannt wird, rücken die Hörschwelle und die Unbehaglichkeitsschwelle näher zusammen; somit reduziert sich der Bereich des Hörens. Ein nicht-lineares Hörgerät ist hier angebracht.

Schallleitungshörverlust
Eine Schallleitungsschwerhörigkeit liegt im Außen- oder Mittelohr. Ein Cerumenpfropfen, eine Otosklerose oder auch eine Trommelfellperforation kann eine solche Hörstörung bewirken. Hier kann medizinisch sehr gut geholfen werden.

Sensorineuraler Hörverlust
Sensorineuraler Hörverlust (Schallempfindungsschwerhörigkeit) wird die im Innenohr liegende Hörstörung genannt. Bei dieser Schwerhörigkeit rücken die Hörschwelle und die Unbehaglichkeitsschwelle näher zusammen und somit reduziert sich der Bereich des Hörens. Ein nicht-lineares Hörgerät ist hier angebracht.

Sprachaudiometrie
Mit der Sprachaudiometrie wird die Fähigkeit zur Spracherkennung eines Menschen gemessen. Bei diesem Test werden über Kopfhörer verschieden laut gesprochene Wörter eingespielt, die wiederholt werden müssen. Aus diesem Audiogramm lässt sich die Schwelle der Sprachaufnahme ablesen.

Sprachverstehen
Das Sprachverstehen wird mittels der Sprachaudiometrie getestet. Sie gibt an, wie viel eine Person bei verschiedenen Lautstärken versteht. Für den Test werden der Person über einen Kopfhörer Wörter vorgespielt, welche sie wiederholen soll. Falls alle Wörter korrekt verstanden werden, wird für die entsprechende Lautstärke ein Wert von 100% notiert. Bei einer schlechten Sprachverständigung oder schlechten Verarbeitung des Signals ist auch das Ergebnis mit Hörgeräten beeinträchtigt.

Streamer
Der Streamer ist ein Zubehör für die Verbindung der Hörgeräte mit modernen Kommunikations- und Unterhaltungsmedien, wie Mobiltelefon, MP3-Player oder Fernsehgerät. Der Klang wird direkt und ohne Kabel in die Hörgeräte übertragen.

 
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Taschengerät
Das Taschengerät kann als „Ahne“ der modernen Hörgeräte bezeichnet werden. Es war bis vor 50 Jahren das einzige Hörgerät. Das Gerät wurde in der Tasche getragen und ein am Ohr sitzender Hörer war mittels Kabel am Gerät verbunden.

Tinnitus
Lästige Ohrgeräusche wie z. B. Singen, Dröhnen und Zischen nennt man Tinnitus. Dabei handelt es sich um eine Störung der Signalübertragung vom Ohr zum Hörzentrum, die vom Gehirn mit „Eigengeräuschen“ kompensiert wird. Die meisten Therapien zielen darauf ab, die Beschwerden zu lindern und dadurch die ständigen Geräusche im Ohr weniger belastend zu machen. In der Behandlung bewährt hat sich die akustische Stimulation. Dabei werden über ein Hörgerät oder zusätzliche Klanganreicherung mithilfe von Rauschgeneratoren oder Klangbibliotheken andere Schalleindrücke erzeugt, um vom Tinnitus-Rauschen abzulenken.
 
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Unbehaglichkeitsschwelle
Unbehaglichkeitsschwelle nennt man jene Schwelle, bei der der Schall dem Menschen zu laut wird. Diese Schwelle variiert von Person zu Person und kann mit einem Audiometer gemessen werden.

 
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Verstärker
Der Verstärker hat eine zentrale Funktion im Hörgerät. Er verstärkt die vom Mikrofon kommenden elektrischen Signale und gibt diese dann zum Hörer weiter. Dort werden sie wiederum in Schallwellen umgewandelt.

Vertäubung
Vor allem bei Innenohrschwerhörigkeit passiert es, dass ein Tiefton einen hohen Ton vertäubt (verdeckt). Das heißt der hohe Ton wird nicht wahrgenommen und das Sprachverstehen bei Hintergrundgeräuschen besonders schwierig.


 
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Zeitauflösung
Unter Zeitauflösung versteht man die Fähigkeit, aufeinanderfolgende Klänge auseinander zu halten oder zu unterscheiden.