„Das Digitale war ein enormer Qualitätssprung“

Gaudenz ist ein leidenschaftlicher Bergsteiger. Die Hälfte der 4000er in den Alpen hat er mindestens einmal bestiegen. Wegen eines gravierenden Hörverlustes hat sich der heute 84-jährige pensionierte Lehrer schon vor vielen Jahren mit Hörsystemen versorgen lassen. Als Zelger-Kunde der ersten Stunde kann er einiges über die seitherigen Verbesserungen der Hörsysteme erzählen: Er hat sie „ohrnah“ miterlebt.
Sie bekamen bereits als Mittvierziger ihre ersten Hörsysteme. Was war der Grund für eine so frühzeitige Versorgung?
Gaudenz: Schon als Grundschüler hatte ich häufig Mittelohrentzündungen, die schließlich zu einer Perforierung des Trommelfells am rechten Ohr führten. Das Problem wurde in den darauffolgenden Jahren nie richtig behandelt und ich hörte zusehends schlechter. Während eines Versuches mit Knallgas, den ich im Chemieunterricht vorführte, erlitt ich dann auch noch ein Knalltrauma und begab mich zu spät in ärztliche Behandlung. Mein Gehör war nun beidseitig beeinträchtigt und ich hörte fast gar nichts mehr. Durch eine Werbung wurde ich dann auf Zelger aufmerksam und bin nun schon seit 1984 Kunde.

Sie tragen seit 40 Jahren Hörsysteme. Die waren damals noch auffälliger als die heutigen Modelle. Wie sind Sie als „Mann im besten Alter“ damit zurechtgekommen?
Ich hatte nie das Bedürfnis, meine Hörsysteme verstecken zu müssen. Ich bin immer davon ausgegangen, dass meine Hörminderung von den Leuten akzeptiert wird. Die technische Leistungsfähigkeit war mir stets wichtiger als die Ästhetik.

Welches sind nach Ihrer Erfahrung denn nun die wesentlichen Fortschritte in der Hörsystementwicklung?
Die digitalen Hörsysteme, die Ende der 1990er-Jahre auf den Markt kamen, stellten für mich einen wesentlichen Qualitätssprung dar. Schon beim Probetragen hatte ich ein Aha-Erlebnis und war überrascht darüber, wie groß der Unterschied zu den analogen Geräten ausfiel: Vor allem der Klang war sehr viel besser. Auch die Möglichkeit, die Hörsysteme mit dem Telefon und dem Fernseher zu verbinden, empfand ich als wesentlichen Zusatznutzen. Das Hörerlebnis beim TV- und Musikhören wurde dadurch viel angenehmer. Ich war einer der ersten Zelger-Kunden, die diese modernen Anbindungsmöglichkeiten nutzten – vor über 10 Jahren. Bei den neueren Hörsystemen schätze ich auch, dass die Warntöne für den Batteriewechsel wesentlich besser wahrnehmbar sind. Mit den früheren Geräten habe ich diese manchmal überhört.

Sie sind viel unterwegs. Inwiefern unterstützen Sie Ihre Hörsysteme dabei?
Ich gehe jeden Tag wandern, klettere und reise sehr gerne, das stimmt. Ich trage meine Hörsysteme fast immer, und ich komme damit sehr gut zurecht. Im linken Ohr gleichen sie den Hörverlust bei den hohen Frequenzen aus, während die Versorgung am rechten Ohr lediglich dem besseren räumlichen Hören dient. Trotzdem haben bei so einem gravierenden Hörverlust auch modernste Geräte in bestimmten Situationen ihre Grenzen, beispielsweise bei Durchsagen. Im Bus muss ich mich in die Nähe des Reiseleiters begeben und die Lautstärke der Hörsysteme höher stellen, um gut zu verstehen. Bei Tischgesprächen verstehe ich meine Gesprächspartner bis auf etwa 2 Meter Distanz recht gut, aber ich merke halt schon, dass ich jetzt weniger höre als vor zehn Jahren. Das Hörvermögen lässt eben mit dem Alter weiter nach, jedoch kompensieren meine Geräte das bislang noch sehr gut.

Wie sehen Sie als Zelger-Kunde der ersten Stunde die Entwicklung der Dienstleistungen des Unternehmens?
Zelger hat seit jeher einen sehr guten Service geboten. Ich bin insgesamt sehr zufrieden. In den ersten Jahren bin ich von Brixen ins Zelger Center Bozen gefahren, um mich betreuen zu lassen. Seit mittlerweile 10 Jahren hat Zelger auch eine Filiale in Brixen, die täglich geöffnet ist. Dort wird mir bei Bedarf immer schnell geholfen.
 
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