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„Gesellschaft ist mir wichtig“

Gertraud bekam ihre ersten Hörsysteme als Jugendliche. Heute singt sie im Chor und will auf keinen Fall auf dieses Hobby verzichten. Warum der 70-Jährigen rege soziale Kontakte viel bedeuten, erzählt sie im Interview.
Seit wann sind Sie schwerhörig?
Gertraud: Als Jugendliche erkrankte ich an Otosklerose. Damals gab es noch nicht die Möglichkeiten wie heute. Ich blieb am rechten Ohr taub, am linken trage ich seit über 30 Jahren ein Hörsystem.

Wie fühlten Sie sich, als Sie als junge Frau ein Hörgerät bekamen?
Anfangs trug ich eine Hörbrille. Ich habe mich deswegen sehr geschämt, trug mein Haar lang, um die Hörhilfe zu verstecken. Dann habe ich mir bei Zelger ein Im-Ohr-System anpassen lassen. Vielleicht hat auch das dazu beigetragen, dass sich in meinem Kopf plötzlich etwas veränderte. Ich ließ mein Haar kurz schneiden und habe meine Arbeitskollegen und Bekannten auf meine Schwerhörigkeit aufmerksam gemacht, damit sie sich darauf einstellen können.

Wie reagieren die Menschen in Ihrer Umgebung auf Ihre Schwerhörigkeit?
Ich höre und verstehe in fast allen Situationen sehr gut. Dennoch ist es hilfreich, wenn jemand deutlich und in meine Richtung spricht. Das ist für einige normal Hörende schwer nachvollziehbar. Manche erwarten zu viel von mir. 

Wie kommen Sie mit Ihrem Hörsystem zurecht?
Anfangs brauchte ich einige Zeit, um mich wieder an das Hören zu gewöhnen. Heute komme ich mit meinem Hörgerät sehr gut zurecht. Manche Betroffene fragen mich sogar um Rat. Hörsysteme sind heute technisch sehr ausgereift und erleichtern das Hören und Verstehen enorm. Ich finde es sehr wichtig, als Hörsystem-Trägerin bewusst die Gesellschaft anderer Menschen zu suchen, um das Gehör zu fördern. Ich selbst singe sehr gern im Chor und will auf keinen Fall auf dieses Hobby verzichten.

Wenn auch Sie trotz Hörproblemen Ihrem Hobby weiter nachgehen möchten, kontaktieren Sie uns!
 
 
 
 
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