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Welches sind die ersten Anzeichen für eine Hörschwäche? Wie kann man sich vor übermäßigem Lärm schützen? Wie findet man die richtigen Hörgeräte? Antwort auf diese und andere Fragen finden Sie hier.

Hörverlust

Die ersten Anzeichen eines Hörverlusts zeigen sich oft schleichend und bleiben daher lange unbemerkt. Typisch ist, dass man in Gesprächen häufiger nachfragen muss oder Schwierigkeiten hat, vor allem in geräuschvoller Umgebung alles zu verstehen. Auch eine ungewöhnlich hohe Lautstärke beim Fernsehen oder Radiohören kann auf beginnende Hörprobleme hinweisen. Weitere mögliche Hinweise sind, dass Sprache als undeutlich empfunden wird oder Gespräche zunehmend anstrengend werden. Frühes Erkennen ist wichtig: Eine rechtzeitige Hörkontrolle hilft dabei, Veränderungen früh festzustellen und das Hörvermögen langfristig zu erhalten.
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Für viele Menschen ist es nicht einfach, eine Hörminderung bei sich selbst zu erkennen und zu akzeptieren. Häufig werden erste Anzeichen verdrängt oder auf vorübergehende Ursachen wie Stress, Müdigkeit oder das Alter zurückgeführt. In der Hoffnung, dass sich das Hörvermögen von selbst wieder verbessert, wird eine Versorgung mit Hörsystemen oft hinausgezögert. Hinzu kommen Unsicherheiten oder falsche Vorstellungen über moderne Hörsysteme, die heute jedoch diskret, leistungsfähig und individuell anpassbar sind. Ein Hörtest schafft Klarheit: Er zeigt zuverlässig, wie es um das eigene Hörvermögen steht, und ermöglicht es, frühzeitig passende Maßnahmen zu ergreifen. Eine rechtzeitige Abklärung unterstützt den Erhalt der Hörfähigkeit und erleichtert den Umgang mit alltäglichen Hörsituationen.
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Bleibt ein Hörverlust über längere Zeit unbehandelt, kann sich die Hörwahrnehmung zunehmend verschlechtern. In den Bereichen, in denen das Gehör bereits geschwächt ist, werden die entsprechenden Hörinformationen nur noch unzureichend an das Gehirn weitergeleitet. Das Gehör wird dort weniger gefordert – mit der Folge, dass das Verstehen von Sprache immer schwieriger wird. Mit der Zeit kann sich dieser Prozess auf den Alltag auswirken: Gespräche werden anstrengender, besonders in geräuschvoller Umgebung, und soziale Situationen können zunehmend gemieden werden.
Ein frühes Erkennen und rechtzeitiges Handeln ist daher entscheidend. Eine gezielte Hörabklärung ermöglicht es, passende Lösungen zu finden und die Hörfähigkeit langfristig zu unterstützen.
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Grundsätzlich kann ein Hörverlust Menschen jeden Alters betreffen. Häufig beginnt jedoch ab der Lebensmitte ein natürlicher, physiologischer Abbau der Hörfähigkeit. Dieser Prozess verläuft meist schleichend und wird daher nicht immer sofort wahrgenommen. Neben dem Alter spielt auch die zunehmende Lärmbelastung eine wichtige Rolle. Wer über längere Zeit starken Geräuschen ausgesetzt ist – sei es im Beruf oder in der Freizeit – setzt sein Gehör einem erhöhten Risiko aus. Gerade weil das Gehör ein so wertvolles Sinnesorgan für Kommunikation und Lebensqualität ist, sind regelmäßige Hörkontrollen und eine bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Hörgesundheit besonders wichtig.
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Wenn ein Hörverlust nicht medizinisch behandelt werden kann, lässt er sich in vielen Fällen durch moderne Hörgeräte bzw. Hörsysteme ausgleichen. Diese unterstützen das Gehör im Alltag, verbessern das Sprachverstehen und können das Hören in unterschiedlichen Situationen spürbar erleichtern. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von Art und Ausprägung der Hörminderung, den persönlichen Hörbedürfnissen und dem Lebensstil ab. Eine individuelle Hörberatung und ein Hörtest sind daher die Grundlage, um die passende Versorgung zu finden.
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Nicht jede Hörminderung erfordert automatisch das Tragen von Hörgeräten. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von der Art und Ursache des Hörverlusts ab. In bestimmten Fällen kann eine Hörbeeinträchtigung medikamentös behandelt oder operativ korrigiert werden – immer auf ärztliche Empfehlung. Ist eine medizinische Behandlung nicht möglich, stehen heute moderne Hörsysteme zur Verfügung, die individuell angepasst werden und das Hören im Alltag gezielt unterstützen. Ein Hörtest ist dabei stets der erste wichtige Schritt: Er gibt Aufschluss über das Hörvermögen und bildet die Grundlage für die weitere Vorgehensweise.
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Ja, einige Formen der Schwerhörigkeit können erblich bedingt sein. In diesen Fällen spielt die genetische Veranlagung eine Rolle und kann dazu führen, dass sich eine Hörminderung bereits früh oder auch erst im Laufe des Lebens bemerkbar macht. Zu den bekannten erblichen Ursachen zählen unter anderem das Pendred-Syndrom, das Usher-Syndrom sowie die Otosklerose. Eine familiäre Vorbelastung bedeutet nicht zwangsläufig, dass es zu einem Hörverlust kommen muss. Sie ist jedoch ein wichtiger Hinweis, das eigene Hörvermögen regelmäßig überprüfen zu lassen.
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Hörtest

Nein, ein Hörtest ist nicht schmerzhaft und in der Regel auch nicht unangenehm. Es handelt sich um eine einfache, sichere und nicht invasive Untersuchung, bei der das Hörvermögen in ruhiger Umgebung überprüft wird. Während des Tests werden unterschiedliche Töne und Sprachsignale abgespielt, um festzustellen, wie gut diese wahrgenommen werden. Der Hörtest ist für Menschen jeden Alters geeignet und verursacht keinerlei Schmerzen.
Eine regelmäßige Hörkontrolle ist ein wichtiger Bestandteil der Hörvorsorge und hilft dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
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Einen umfassenden Hörtest können Sie kostenlos in unseren Fachgeschäften durchführen lassen. Dort wird Ihr Hörvermögen in ruhiger Atmosphäre überprüft und Sie erhalten eine erste individuelle Einschätzung Ihres Gehörs. Alternativ ist ein Hörtest auch bei einem HNO-Arzt möglich, insbesondere wenn eine medizinische Abklärung erforderlich ist. Unabhängig davon, wo der Hörtest durchgeführt wird, ist eine regelmäßige Hörkontrolle ein wichtiger Schritt, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Hörgesundheit langfristig zu erhalten.
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Hörgeräte – allgemeine Fragen

Grundsätzlich unterscheidet man bei Hörgeräten zwischen zwei Hauptarten: Hinter-dem-Ohr-Geräten und Im-Ohr-Geräten.

  • Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte sitzen dezent hinter dem Ohr und sind über einen dünnen Schlauch oder einen kleinen Lautsprecher mit dem Gehörgang verbunden. Sie eignen sich für unterschiedliche Formen und Grade von Hörverlust und bieten hohe technische Leistungsfähigkeit.
  • Im-Ohr-Hörgeräte werden direkt im Gehörgang getragen. Sie zeichnen sich durch ihre Unauffälligkeit aus und werden individuell an die Form des Ohrs angepasst.

Welche Lösung am besten geeignet ist, hängt vom Hörvermögen, den persönlichen Bedürfnissen und dem Alltag ab. Eine individuelle Hörberatung bildet daher die Grundlage für die richtige Auswahl.
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Ja, die gesetzliche Krankenversicherung gewährt – bei Vorliegen der Voraussetzungen – einen Festbetrag für den Kauf eines Hörgeräts. Dieser Zuschuss liegt in der Regel zwischen 653,64 und 744,06 Euro pro Hörgerät und bezieht sich auf Hinter-dem-Ohr-Modelle (HdO) gemäß den geltenden Bestimmungen. Die genaue Höhe sowie die Anspruchsvoraussetzungen können variieren und sind an eine ärztliche Verordnung sowie an bestimmte Abrechnungsrichtlinien gebunden. Daher ist eine individuelle Abklärung empfehlenswert. 
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Für die Auswahl der passenden Hörgeräte gibt es keine allgemeingültigen Regeln, denn jedes Gehör und jeder Alltag sind unterschiedlich. Entscheidend ist eine individuelle Betrachtung der persönlichen Anforderungen. Wichtige Faktoren bei der Auswahl sind unter anderem Art und Grad des Hörverlusts, die Form des Ohrs, die täglichen Hörsituationen sowie persönliche Gewohnheiten und der Lebensstil. Auch technische Eigenschaften der Hörgeräte spielen dabei eine Rolle. Eine persönliche Hörberatung, basierend auf einem Hörtest, bildet die Grundlage, um gemeinsam eine Lösung zu finden, die im Alltag wirklich unterstützt – ohne standardisierte Lösungen.
👉 Möchten Sie wissen, welche Faktoren bei der Auswahl eine Rolle spielen? Hier erfahren Sie mehr.

Ja, moderne Hörgeräte sind so entwickelt, dass sie einfach und intuitiv zu bedienen sind. Viele Funktionen laufen automatisch ab und erleichtern die Nutzung im Alltag – auch für Menschen, die erstmals Hörgeräte tragen. Im Rahmen der Anpassung der Hörgeräte berät der Hörgeräteakustiker ausführlich und erklärt verständlich, wie die Geräte genutzt und gepflegt werden. So gewinnen Nutzerinnen und Nutzer schnell Sicherheit im Umgang mit ihren Hörgeräten. Eine individuelle Einstellung und persönliche Begleitung sorgen dafür, dass die Hörgeräte optimal auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sind – für ein angenehmes und natürliches Hörerlebnis.
👉 Möchten Sie mehr über den Anpassungsprozess erfahren? Hier finden Sie weitere Informationen.

Moderne Hörgeräte bieten zahlreiche Vorteile dank einer fortschrittlichen digitalen Signalverarbeitung. Hintergrundlärm und störende Geräusche können gezielt reduziert werden, während Sprache hervorgehoben wird. Dadurch wird das Sprachverstehen – auch in anspruchsvollen Hörsituationen – deutlich erleichtert. Viele Hörgeräte passen sich automatisch an unterschiedliche Hörumgebungen an und sorgen so für mehr Komfort im Alltag. Durch eine individuelle Einstellung lassen sich die Geräte optimal auf das persönliche Hörvermögen und den Lebensstil abstimmen. Das Ergebnis ist ein natürlicheres Hören und weniger Anstrengung in Gesprächen – sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld.
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Hörgeräte können heute sehr kompakt gefertigt werden und sind in manchen Ausführungen nahezu vollständig im Gehörgang platziert. Dadurch lassen sich auch ästhetische Wünsche berücksichtigen, da die Geräte von außen kaum sichtbar sind. Zwischen Größe und Leistungsfähigkeit besteht jedoch ein Zusammenhang: Sehr kleine Hörgeräte eignen sich in der Regel für leichte bis mittlere Hörverluste. Bei stärker ausgeprägten Hörminderungen sind häufig etwas größere Modelle notwendig, um eine ausreichende technische Leistung und Unterstützung zu gewährleisten. Welche Bauform am besten geeignet ist, wird im Rahmen einer individuellen Hörberatung und auf Basis eines Hörtests entschieden – immer abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse und das Hörvermögen.
👉 Möchten Sie wissen, welche Bauform für Sie infrage kommt? Eine persönliche Beratung schafft Klarheit.

Hörsysteme unterstützen das Sprachverstehen, indem sie Stimmen und Umgebungsgeräusche über Mikrofone aufnehmen und gezielt verarbeiten. Im Herzstück des Hörsystems, dem Prozessor, werden diese Signale in digitale Signale umgewandelt und intelligent aufbereitet. Der Prozessor besteht aus einem leistungsstarken Mikrochip, der vom Hörakustiker individuell programmiert wird. Dabei werden genau jene Frequenzbereiche verstärkt, die für das Verstehen von Sprache besonders wichtig sind, während störende Geräusche reduziert werden. Das Ergebnis ist ein klareres und weniger anstrengendes Hören, auch in anspruchsvollen Hörsituationen.
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Nicht immer. Um eine maßgeschneiderte Versorgung zu ermöglichen, wird in vielen Fällen zunächst ein Abdruck des äußeren Gehörgangs genommen. Dieser ist notwendig, um ein individuell angepasstes Ohrpassstück herzustellen, das optimalen Sitz und hohen Tragekomfort gewährleistet. Das Ohrpassstück wird anschließend im Labor gefertigt. Erst danach beginnt der Anpassungsprozess durch den Hörakustiker, bei dem die Hörsysteme Schritt für Schritt auf das persönliche Hörvermögen abgestimmt werden. Dieser Ablauf stellt sicher, dass die Hörsysteme komfortabel sitzen und im Alltag bestmöglich unterstützen.
👉 Möchten Sie mehr über den Anpassungsprozess erfahren? Hier erklären wir die einzelnen Schritte im Detail.

Hörsysteme geben Töne, Geräusche und Sprache möglichst natürlich wieder. Wenn jedoch über viele Jahre ein Hörverlust bestanden hat, braucht das Gehirn Zeit, um sich an die neuen Höreindrücke zu gewöhnen. Diese Eingewöhnungsphase verläuft individuell und erfordert etwas Geduld. Durch eine sorgfältige, schrittweise Anpassung und die begleitende Betreuung durch den Hörakustiker lässt sich der Prozess deutlich erleichtern. Mit jeder Feinjustierung wird das Hören im Alltag vertrauter und weniger anstrengend. 
👉 Möchten Sie wissen, wie die Eingewöhnung unterstützt wird? Eine individuelle Anpassung hilft, den Übergang angenehm zu gestalten.

Ja, Kontrollen nach der Erstanpassung sind ein wichtiger Bestandteil der Hörgeräteversorgung. Gerade in der Anfangsphase sind mehrere Termine sinnvoll, um die Hörsysteme optimal auf die individuellen Bedürfnisse abzustimmen. In der Regel finden während des ersten Monats wöchentliche Kontrolltermine zwischen Hörakustiker und Hörgeräteträger statt. In diesen Sitzungen werden Feinjustierungen vorgenommen, offene Fragen geklärt und das Hören schrittweise an den Alltag angepasst. Nach dieser Eingewöhnungsphase werden die Kontrollintervalle größer, regelmäßige Nachkontrollen bleiben jedoch wichtig, um langfristig Komfort, Funktion und gutes Sprachverstehen sicherzustellen.
👉 Eine kontinuierliche Betreuung unterstützt eine stabile und angenehme Hörversorgung im Alltag.

Ja, die Kosten für Hörsysteme können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden. In der Regel zählen die Ausgaben für den Kauf von Hörgeräten, deren Reparatur sowie für Hörgerätebatterien zu den absetzbaren Gesundheitskosten im Rahmen der jährlichen Steuererklärung. Wichtig ist, dass die entsprechenden Rechnungen und Belege aufbewahrt werden und die steuerlichen Vorgaben eingehalten werden. Die genauen Voraussetzungen können je nach individueller Situation variieren.
👉 Möchten Sie mehr über steuerliche Leistungen und mögliche Absetzungen erfahren? Informieren Sie sich vorab, um alle Möglichkeiten optimal zu nutzen.

Liegt ein Hörverlust an beiden Ohren vor, ist eine beidseitige Versorgung mit Hörsystemen in der Regel die sinnvollste Lösung. Das Gehirn benötigt die Signale beider Ohren, um Geräusche richtig zu verarbeiten und deren Richtung und Entfernung einschätzen zu können. Eine beidseitige Hörversorgung unterstützt das räumliche Hören, erleichtert das Sprachverstehen, insbesondere in geräuschvoller Umgebung, und sorgt für ein ausgeglichenes Hörerlebnis im Alltag. Zudem werden beide Ohren gleichmäßig stimuliert, was für die langfristige Hörverarbeitung wichtig ist. Welche Lösung im individuellen Fall geeignet ist, wird im Rahmen einer persönlichen Hörabklärung und Beratung beurteilt.
👉 Möchten Sie wissen, ob eine beidseitige Versorgung für Sie sinnvoll ist? Eine individuelle Abklärung schafft Klarheit.

Hörsysteme lassen sich heute grundsätzlich sehr präzise an persönliche Anforderungen, den individuellen Hörverlust sowie an unterschiedliche Hörumgebungen anpassen. Modelle aus der gehobenen Preisklasse bieten dabei meist erweiterte Möglichkeiten der Feinabstimmung. Diese Hörsysteme ermöglichen eine besonders differenzierte Klangverarbeitung, was zu einem natürlicheren Höreindruck und einer verbesserten Sprachverständlichkeit führen kann – auch in anspruchsvollen Hörsituationen. Zudem reagieren sie oft noch flexibler auf wechselnde Umgebungen. Ob ein Hörsystem aus dem höheren Preissegment sinnvoll ist, hängt stets von den persönlichen Hörbedürfnissen ab. Eine individuelle Beratung hilft dabei, die passende Lösung zu finden!
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Diese Sorge ist verständlich. Moderne Hörgeräte vereinen heute viele hochentwickelte technische Funktionen auf sehr kleinem Raum. Auch wenn die Technik auf den ersten Blick komplex oder schwer zugänglich wirkt, sind die Geräte für den Alltag sehr benutzerfreundlich konzipiert. Für die Trägerinnen und Träger bedeutet das: kaum manuelle Eingriffe oder Einstellungen. Viele Funktionen laufen automatisch ab und passen sich selbstständig an unterschiedliche Hörsituationen an. So wird das Hören im Alltag erleichtert, ohne dass man sich mit Technik beschäftigen muss. Im Rahmen der persönlichen Anpassung erklärt der Hörakustiker alle wichtigen Aspekte in Ruhe und stellt sicher, dass die Hörgeräte einfach und sicher genutzt werden können.
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Nein. Moderne Hörgeräte verstärken nicht einfach alle Geräusche pauschal. Ihr Hörgeräteakustiker passt die Hörsysteme individuell an Ihre persönlichen Höranforderungen an. Dabei werden gezielt jene Lautstärken und Frequenzbereiche unterstützt, die Sie nicht mehr gut wahrnehmen. Laute Geräusche werden hingegen kontrolliert verarbeitet: Moderne Technologien begrenzen und regulieren hohe Pegel, sodass unangenehme oder zu laute Klänge gedämpft werden. Das sorgt für Hörkomfort und ein ausgewogenes Klangbild im Alltag. Weitere wichtige Aspekte der Anpassung berücksichtigen Ihre typischen Hörsituationen, damit Sprache verständlich bleibt und störende Geräusche reduziert werden.
👉 Möchten Sie wissen, wie die individuelle Einstellung Ihrer Hörsysteme erfolgt? Eine persönliche Anpassung schafft Sicherheit und Komfort.

Nein, ein Ohrabdruck ist nicht schmerzhaft. Die Prozedur dauert nur kurze Zeit und wird von manchen Menschen lediglich als leicht unangenehm empfunden, jedoch nicht als schmerzhaft. Der Ohrabdruck ist notwendig, um maßgefertigte Passteile (Otoplastiken) herzustellen. Diese werden sowohl für Hörsysteme als auch für individuellen Gehörschutz verwendet und sorgen für optimalen Sitz, hohen Tragekomfort und eine zuverlässige Funktion im Alltag. Die Abformung erfolgt durch geschultes Fachpersonal und unter sicheren Bedingungen.
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Ja, Hörsysteme und Brillen sind problemlos miteinander kompatibel. Wenn Im-Ohr-Hörsysteme für Sie geeignet sind, gibt es keinerlei Einschränkungen, da diese direkt im Gehörgang getragen werden. Aber auch Hinter-dem-Ohr-Hörsysteme sind heute sehr kompakt gestaltet. Dadurch bleibt ausreichend Platz hinter der Ohrmuschel für den Brillenbügel, sodass sowohl Brille als auch Hörsysteme bequem getragen werden können.
Im Rahmen einer persönlichen Beratung wird gemeinsam geprüft, welche Bauform für Sie im Alltag am angenehmsten ist.
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Hörgeräte – Wartung

Hörgeräte sollten täglich gereinigt werden, um ihre volle Funktionsfähigkeit und eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Durch die regelmäßige Pflege lassen sich Ablagerungen von Cerumen, Staub und Feuchtigkeit vermeiden, die die Leistung der Geräte beeinträchtigen können. In der warmen Jahreszeit oder bei schweißtreibenden Tätigkeiten ist es zusätzlich empfehlenswert, die Hörsysteme regelmäßig zu trocknen, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Für die tägliche Pflege stehen spezielle Reinigungs- und Pflegeprodukte zur Verfügung, die einfach anzuwenden sind und die Hörgeräte schonend reinigen.
👉 Eine konsequente Reinigung trägt entscheidend zu Komfort, Hygiene und Zuverlässigkeit Ihrer Hörgeräte bei.

Nein, das Tragen von Hörsystemen verschlechtert das Hörvermögen nicht. Wenn das Hören mit den Hörgeräten plötzlich weniger klar erscheint, liegt die Ursache häufig nicht an einer Verschlechterung des Gehörs, sondern an technischen oder pflegebedingten Faktoren. Oft sind Hörer- oder Mikrofonsiebe durch Cerumen oder Schmutz verstopft. Bei Hinter-dem-Ohr-Hörsystemen kann auch ein verhärteter oder blockierter Schallschlauch die Schallübertragung beeinträchtigen. Eine regelmäßige Reinigung sowie Kontrollen beim Hörakustiker helfen, solche Probleme schnell zu beheben und das gewohnte Hörerlebnis wiederherzustellen.
👉 Haben Sie Veränderungen beim Hören bemerkt? Eine Überprüfung Ihrer Hörsysteme sorgt für Klarheit und Sicherheit. 

Es wird empfohlen, Hörsysteme alle drei bis vier Monate von einem Hörakustiker kontrollieren zu lassen. Diese regelmäßigen Kontrolltermine tragen dazu bei, die Funktionalität, den Tragekomfort und die Klangqualität langfristig zu erhalten. Im Rahmen dieser kostenlosen Kontrollen werden die Hörsysteme sorgfältig überprüft und gründlich gereinigt. So lassen sich Verschleiß, Verschmutzungen oder kleinere technische Probleme frühzeitig erkennen und beheben. Regelmäßige Serviceleistungen sind ein wichtiger Bestandteil einer dauerhaft zuverlässigen Hörversorgung.
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Wie häufig der Cerumenfilter bei Hörgeräten gewechselt werden muss, ist individuell unterschiedlich und hängt davon ab, wie viel Ohrenschmalz (Cerumen) sich im Gehörgang bildet. In der Regel empfiehlt es sich, den Filter alle ein bis eineinhalb Monate auszutauschen.
Ein verstopfter Cerumenfilter kann die Klangqualität beeinträchtigen und die Funktion der Hörgeräte einschränken. Daher ist eine regelmäßige Wartung besonders wichtig, um eine zuverlässige Leistung im Alltag sicherzustellen. Bei den Kontrollterminen unterstützt der Hörakustiker gerne beim Wechsel des Filters und gibt individuelle Hinweise zur richtigen Pflege.
👉 Die richtige Wartung trägt entscheidend zur Lebensdauer und Funktion Ihrer Hörsysteme bei.

Lärm und Gehör

Ja, hohe Lautstärken können das Gehör beeinträchtigen. Besonders gefährlich ist sogenannter impulsiver Lärm, der plötzlich und mit sehr hoher Intensität auftritt – etwa bei einem Gewehrschuss oder einer Explosion. Solche Geräusche können bereits nach kurzer Einwirkung Hörprobleme verursachen. Aber auch eine langanhaltende Lärmbelastung stellt ein erhebliches Risiko dar: Je länger und je intensiver der Lärm einwirkt, desto größer ist die Gefahr von bleibenden Hörschäden. Das betrifft bestimmte Berufsgruppen wie die Bau- und Metallindustrie, die Holzbearbeitung oder Druckereien ebenso wie Menschen, die in ihrer Freizeit häufig lauter Musik ausgesetzt sind oder beruflich mit Musik arbeiten. Diese Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko, an einer sogenannten Lärmschwerhörigkeit zu erkranken.
👉 Möchten Sie wissen, wie Sie Ihr Gehör in lauten Umgebungen schützen können? Informieren Sie sich über geeignete Schutzmaßnahmen.

Das Gehör kann geschädigt werden, wenn man über längere Zeit hohen Lärmpegeln ausgesetzt ist. Als kritischer Grenzwert gilt dabei ein Schalldruckpegel von 80 dB(A). Diese Lautstärke entspricht in etwa dem Geräusch einer Kreissäge. Wird dieser Lärmpegel am Arbeitsplatz erreicht oder überschritten, ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, geeignete Gehörschutzmaßnahmen bereitzustellen, um die Mitarbeitenden vor einer Lärmschwerhörigkeit zu schützen. Auch außerhalb des Berufsalltags ist es wichtig, sich der Risiken von Lärmbelastung bewusst zu sein und das Gehör bei Bedarf gezielt zu schützen.
👉 Möchten Sie wissen, ab wann Gehörschutz sinnvoll ist und welche Möglichkeiten es gibt? Informieren Sie sich über präventive Maßnahmen zum Schutz Ihres Gehörs.

Eine Lärmschwerhörigkeit entwickelt sich in der Regel schleichend über viele Jahre. Durch die dauerhafte Lärmeinwirkung wird die Sauerstoffversorgung der Haarzellen im Innenohr beeinträchtigt. Diese Zellen können dadurch geschädigt werden und sterben ab. Da sie sich nicht regenerieren, führt dies zu einem bleibenden Hörverlust.
Häufig betrifft der Hörverlust zunächst bestimmte Frequenzbereiche, weshalb Betroffene die Veränderung oft nicht bewusst wahrnehmen. Meist sind Geräusche und Töne noch hörbar, während das Sprachverstehen zunehmend schwerfällt – insbesondere bei Hintergrundgeräuschen.
Typische Anzeichen einer beginnenden Lärmschwerhörigkeit sind:

  • Schwierigkeiten, Gesprächen oder Vorträgen zu folgen
  • erhöhte Anstrengung beim Zuhören, vor allem in lauter Umgebung
  • eingeschränktes Richtungshören, also Probleme, Geräusche oder Personen räumlich zuzuordnen
  • das Auftreten von Ohrgeräuschen (Tinnitus)

Eine frühzeitige Hörabklärung ist wichtig, um Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und das Gehör gezielt zu schützen.
👉 Erkennen Sie sich in einigen dieser Anzeichen wieder? Ein kostenloser Hörtest kann Klarheit schaffen und zur Vorsorge beitragen.

Der wirksamste Schutz vor Lärmschwerhörigkeit wäre, Lärm möglichst zu vermeiden. Das ist jedoch nicht immer umsetzbar – insbesondere im beruflichen Umfeld. Wer dauerhaft hohen Lärmpegeln ausgesetzt ist, sollte daher konsequent einen geeigneten Gehörschutz tragen. Gehörschutz empfiehlt sich nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch für regelmäßige Besucher von Partys oder Diskotheken, für DJ’s sowie für Hobby- und Berufsmusiker, die häufig mit lauter Musik in Kontakt kommen. Besonders effektiv sind maßgefertigte Ohrstöpsel. Dafür wird beim Hörakustiker zunächst ein Abdruck des Gehörgangs genommen. Anschließend werden die Ohrstöpsel individuell aus Silikon im Labor gefertigt und auf die persönlichen Anforderungen sowie die jeweilige Lärmsituation abgestimmt. So bieten maßgefertigte Gehörschutzlösungen einen zuverlässigen Schutz, ohne das Klangempfinden unnötig zu beeinträchtigen.
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Aktionen & Projekte Zelger

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