Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 

So hören Sie

Ihr Gehör leistet vieles

Die Leistungen unserer Ohren sind vielfältig. Dementsprechend ist das Ohr sehr komplex aufgebaut. Welche Aufgaben erfüllt das Außen-, Mittel- und Innenohr? Wo erfolgt das eigentliche Verstehen? Hier erfahren Sie mehr.
Faszination Hören
Die Bedeutung des Hörens geht über das bloße Verstehen einer Mitteilung weit hinaus. Neben der reinen Vermittlung von sprachlicher Information erfüllt das Hören in unserem Leben noch weitere wichtige Aufgaben, so z. B. das Verstehen von emotionalen Inhalten in der Kommunikation. Denn der melodische Tonfall, die Lautstärke und der Klang der gesprochenen Worte können Unterschiedliches ausdrücken. Bei Kindern ist gutes Hören wichtig für den Spracherwerb und die sprachbezogene Intelligenzentwicklung. Ein funktionierendes Gehör ist außerdem Voraussetzung für die Orientierung in der Umwelt. Nur wenn beide Ohren gut hören können wir die Herkunft der Klänge orten.

Wie hören wir?
Unabhängig davon, ob wir bewusst zuhören oder über die Ohren Sinnesreize wahrnehmen – der Schall wird zunächst von der Ohrmuschel empfangen. Deren Trichterform sammelt wie ein Hörrohr die Schallwellen und verstärkt sie gleichzeitig. Die Schallwellen gelangen über das Außenohr durch den Gehörgang zum Trommelfell und lassen dieses vibrieren. Dadurch geraten im Mittelohr Hammer, Amboss und Steigbügel in Bewegung. Diese Schwingungen stimulieren im Innenohr, der Schnecke oder Cochlea, Tausende winziger Haarsinneszellen, welche die Schwingungen in elektrische Impulse umwandeln und an das Gehirn senden, das nun mit der Verarbeitung beginnen kann. In Bruchteilen von Sekunden wissen wir dann, ob wir eine vertraute Stimme, Musik oder angenehme Töne vernommen haben.

Sensible Antennen
Die winzigen Haarsinneszellen im Innenohr werden über die Jahre stark beansprucht, was häufig ein Grund für Hörverlust ist. Generell kann man sagen, dass ab der Mitte des Lebens der physiologische Abbau der Hörfähigkeit beginnt. Aber auch all jene, die sich täglich einer gewissen Lärmbelästigung ausgesetzt sehen, laufen Gefahr, die sensiblen Haarzellen zu zerstören und Schwierigkeiten mit dem Hören zu bekommen. Wann die ersten Probleme auftreten können, hängt auch von unseren Lebensgewohnheiten und bestimmten Krankheiten ab. Meistens aber hört man mit 60 Jahren nicht mehr so gut wie mit 20. Spätestens dann, mitunter aber auch früher, kann es ratsam oder notwendig sein, Hörgeräte zu tragen.

Heute stehen für fast alle Arten von Hörverlust verschiedene Hörsysteme zur Verfügung, die so leistungsfähig und klein wie nie zuvor sind. Lassen Sie sich von uns beraten!