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So hören Sie

Ihr Gehör leistet vieles

Die Leistungen unserer Ohren sind vielfältig. Dementsprechend ist das Ohr sehr komplex aufgebaut. Welche Aufgaben erfüllt das Außen-, Mittel- und Innenohr? Wo erfolgt das eigentliche Verstehen? Hier erfahren Sie mehr.
Faszination Hören

Die Bedeutung des Hörens geht über das bloße Verstehen einer Mitteilung weit hinaus. Neben der reinen Vermittlung von sprachlicher Information erfüllt das Hören in unserem Leben noch weitere wichtige Aufgaben, so z. B. das Verstehen von emotionalen Inhalten in der Kommunikation. Denn der melodische Tonfall, die Lautstärke und der Klang der gesprochenen Worte können Unterschiedliches ausdrücken. Bei Kindern ist gutes Hören wichtig für den Spracherwerb und die sprachbezogene Intelligenzentwicklung. Ein funktionierendes Gehör ist außerdem Voraussetzung für die Orientierung in der Umwelt. Nur wenn beide Ohren gut hören können wir die Herkunft der Klänge orten.


Das äußere Ohr


Zum äußeren Ohr gehört die Ohrmuschel, die sich in den Kopf zu einer gewundenen Röhre, dem Hörkanal, verengt. Dieser Hörkanal ist ca. 2,5 Zentimeter lang und endet am Trommelfell.


Das Mittelohr


Mit dem Trommelfell beginnt das Mittelohr. Das Trommelfell ist eine Membran, die auf ihrer Außenseite von Haut überzogen und auf der Innenseite mit einem Schleimüberzug ausgestattet ist. Auf der Innenseite dieser „Hörmembran" befinden sich die winzigen Gehörknöchelchen, die Hammer, Amboss und Steigbügel genannt werden. Der Steigbügel grenzt an eine kleine Öffnung, dem ovalen Fenster, unter dem wiederum das runde Fenster liegt.


Das Innenohr


Direkt hinter dem ovalen Fenster beginnt das Innenohr. Dort befindet sich der Vorhof zur Schnecke (Cochlea). In diesem mit einer Flüssigkeit gefüllten Teil des Innenohrs sind die ungefähr 25.000 Hörrezeptoren untergebracht, die auch Haarzellen genannt werden. Von diesen Rezeptoren werden elektrische Impulse über 30.000 Nervenfasern des Hörnervs ins Gehirn geschickt. Die winzigen Haarsinneszellen im Innenohr, welche die Reize an das Gehirn senden, werden über die Jahre stark beansprucht, was häufig ein Grund für Hörverlust ist.  


Wie hören wir?


Unabhängig davon, ob wir bewusst zuhören oder über die Ohren Sinnesreize wahrnehmen – der Schall wird zunächst von der Ohrmuschel empfangen. Deren Trichterform sammelt wie ein Hörrohr die Schallwellen und verstärkt sie gleichzeitig. Die Schallwellen gelangen über das Außenohr durch den Gehörgang zum Trommelfell und lassen dieses vibrieren. Dadurch geraten im Mittelohr Hammer, Amboss und Steigbügel in Bewegung. Diese Schwingungen stimulieren im Innenohr, der Schnecke, Tausende winziger Haarsinneszellen, welche die Schwingungen in elektrische Impulse umwandeln und an das Gehirn senden, das nun mit der Verarbeitung beginnen kann. In Bruchteilen von Sekunden wissen wir dann, ob wir eine vertraute Stimme, Musik oder angenehme Töne vernommen haben. 

Bei hörgeschädigten Menschen liegt häufig eine Schädigung der Hörschnecke oder eine Störung der Schallübertragung zum Innenohr vor. Schwerhörigkeit kann aber auch andere Ursachen haben. Heute stehen für fast alle Arten von Hörverlust verschiedene Hörsysteme zur Verfügung, die so leistungsfähig und klein wie nie zuvor sind. Lassen Sie sich von uns beraten!