Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 

„Abends bin ich viel entspannter"

Vor zwölf Jahren bekam Martin seine ersten Hörsysteme, damals war er 14. Wie er mit dieser Erfahrung zurechtkam und was die seitherigen Fortschritte der Hörsystem-Technologie für ihn persönlich erbracht haben, darüber berichtet er im
Interview.
Als Ihre Hörprobleme auftraten, waren Sie in der Oberschule. Mit welchen Schwierigkeiten und Bedenken waren Sie konfrontiert?
Martin: Wenn ich in der Klasse weiter hinten saß, habe ich den Lehrer nur schwer verstanden. Ich konnte die Stimme des Lehrers nur schwer von der Geräuschkulisse im Klassenzimmer unterscheiden. Als ich dann einen Hörtest gemacht habe, ergab dieser eindeutig, dass ich ein Defizit im Hochtonbereich habe und ein Hörsystem brauche.

Wie war das, als 14-Jähriger mit einem Hörsystem versorgt zu werden?
Am Anfang war es schon ein komisches Gefühl, als junger Mensch Hörsysteme zu tragen. Jedoch kamen damals die ersten RITE-Geräte* im Mini-Format auf den Markt. Die sind sehr klein und haben dazu ein ansprechendes Design. Als technikbegeisterter Jugendlicher war ich fasziniert von der Leistung so winziger Geräte und von der Unauffälligkeit beim Tragen. Jemand musste schon sehr nahe an mich herantreten, um die Hörsysteme zu bemerken. Deshalb habe ich das Tragen von Hörsystemen von Beginn an nie als Stigma empfunden.

Über die Jahre haben Sie unterschiedliche Erfahrungen mit Hörsystemen gesammelt. Was hat sich im Vergleich zu früher verbessert?
Die Klangwelt hat sich enorm erweitert. Um es bildlich auszudrücken: Mit den heutigen Hörsystemen tritt der Träger von einer geschlossenen Umgebung in eine offene Klanglandschaft. Klänge kann ich viel natürlicher und mit weniger Anstrengung wahrnehmen, sodass ich mich am Abend um einiges entspannter fühle als früher.

Welche Hörsysteme tragen Sie heute und wie kommen Sie damit zurecht?
Ich trage die neuen „OPN“-Hörsysteme als Hinter-dem-Ohr-Lösung und fühle mich damit sehr wohl. Die Hörsysteme gleichen mein Hördefizit optimal aus. Wenn mehrere Personen gleichzeitig sprechen, kann ich einzelne Stimmen besser differenzieren und das Gesprochene gut verstehen. Als sehr angenehm empfinde ich die Möglichkeit, die Lautstärke der Hörsysteme über mein Smartphone zu regeln. Auch den Batteriestatus kann ich dort über eine App ganz bequem abrufen.

Können Sie über ein besonderes Hörerlebnis berichten?
Ich bin ein begeisterter Musikant und liebe es, gute Musik live zu hören. Bei Konzerten gewährleisten meine Hörsysteme ein unverfälschtes Klangerlebnis. Das schätze ich sehr.

* RITE-Geräte sind Hinter-dem-Ohr-Hörsysteme, bei welchen der winzige Lautsprecher (Hörer) direkt im Gehörgang und in unmittelbarer Nähe des Trommelfells sitzt. Über ein haarfeines Hörerkabel ist dieser Minilautsprecher mit dem Hörgerät verbunden. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass der Gehörgang offen bleibt.

Wenn auch Sie wieder besser hören und verstehen möchten, kontaktieren Sie uns!
 
 
 
 
Zurück zur Liste