Wenn es zuhause „kracht“

Elektrogeräte sind längst aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Vor allem ältere Maschinen für Küche und Garten erreichen jedoch Lautstärken, die unseren empfindlichen Ohren schaden können.
Die Lautstärke am Fernseher oder an verschiedenen Abspielgeräten im Wohnzimmer voll aufgedreht, das Schleuderprogramm der Waschmaschine, der Mixer oder die Kaffeemühle in der Küche: Zuhause kann es durch Maschinenlärm oft recht lautwerden. Und obwohl man sich wahrscheinlich an diese Alltagsgeräusche längst gewöhnt hat, können sie unser Wohlbefinden und auch das der Nachbarn erheblich beeinflussen. Vor allem in der Küche geht es oft laut zu. Der Lärmpegel kann bei Küchenmaschinen sogar 82 Dezibel erreichen. Elektrische Kaffeemühlen landen in der Regel bei etwa 80 Dezibel, was dem Geräuschpegel von starkem Straßenverkehr entspricht. Ähnlich hoch liegen die Werte für Staubsauger und Waschmaschinen im Schleudergang.

Meist kommen diese Geräte nur kurze Zeit zum Einsatz und haben deshalb keine negativen Folgen für das Gehör. Wenn allerdings verschiedene lärmende Geräte gleichzeitig oder nacheinander verwendet werden, sind Erholungspausen für die Ohren angebracht. Insbesondere aber bestimmte Garten- und Heimwerkermaschinen, die über längere Zeit in der Nähe unserer Ohren zum Einsatz kommen, sollten nicht ohne Gehörschutz verwendet werden.

Ohren schützen bei der Gartenarbeit
Viele Gartenbesitzer waren bis vor kurzem oder sind noch damit beschäftigt, ihren Garten winterfest zu machen. Wer dabei auf Laubbläser zurückgreift, sollte unbedingt das Gehör schützen. Denn Laubbläser gehören neben Rasenmähern, Motorsägen, Heckenscheren und Häckslern zu den lärmstärksten Gartengeräten. Der Schallpegel eines Laubbläsers liegt bei über 100 Dezibel und ist vergleichbar mit einem Presslufthammer, das ist entschieden zu laut für das Gehör. Beim Benutzen von Laubbläsern und anderen lauten Maschinen für die Gartenarbeit oder für das Heimwerken sollte deshalb immer ein Gehörschutz getragen werden.

Um unnötigen Lärm zu vermeiden, sollte bereits beim Kauf von Haushalts- und Gartengeräten darauf geachtet werden, dass es sich um ein leises Gerät handelt – fragen Sie beim Kauf nach der Lärmentwicklung des Geräts. Die EU-Richtlinien für Haushaltsgeräte und im Freien verwendete Geräte und Maschinen (Rahmenrichtlinie 2000/14/EG, Verordnung Nr. 26/2012/EU) legt - neben anderen ökologischen Werten - die maximalen Lärmemissionswerte fest, um unnötigen und zu lauten Lärm zu vermeiden. Auch Mitbewohner und Nachbarn werden das ruhigere Umfeld schätzen.

Die Zelger Hörexperten informieren und beraten gerne unverbindlich über Möglichkeiten, Ihr Gehör nach Bedarf individuell vor Lärmeinwirkung zu schützen.
 
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