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Neue Studie über Hörsystemversorgung

Eine neue Studie zeigt: Hörgeräte machen glücklich und halten Kopf und Körper in Form. Dennoch verzichten noch zu viele hörbeeinträchtigte Menschen auf Hörgeräte – und ihre Vorteile. Eine frühzeitige Hörsystemversorgung wird auch in der Demenzvorbeugung immer wichtiger.
Wer seine Hörminderung durch Hörsysteme ausgleicht, ist glücklicher, gesünder und wohlhabender als jemand, der nichts gegen die Hörbeeinträchtigung unternimmt. Das weist die neue Studie „Hearing Loss – Numbers and Costs“ nach. Hörgeräteträger erleben eine engere und verbesserte Beziehung zu ihrem Partner, Familie und Freunden. Dazu kommt ein gesteigertes Selbstvertrauen, stärkere Unabhängigkeit und erhöhte Sicherheit im Alltag. Im Vergleich zu Unversorgten sind Hörgeräteträger konzentrierter und reduzieren ihr Risiko, an Depression oder Demenz zu erkranken. Die Studie bestätigt somit frühere Forschungsergebnisse, die den Zusammenhang zwischen unbehandelter Schwerhörigkeit und dem Abbau der geistigen Leistungen nachweisen.

Hörverlust unter den Demenz-Risikofaktoren
Schon bei einer geringen Hörschwäche ist das Risiko einer Demenzentwicklung doppelt so hoch wie ohne Hörminderung. Liegt ein starker Hörverlust vor, verfünffacht sich das Risiko sogar. Da Demenz nach wie vor unheilbar ist und immer mehr Menschen weltweit betrifft, nimmt die Hörsystemversorgung eine immer größere Bedeutung in der Demenzvorbeugung ein. Experten zufolge wären über ein Drittel aller weltweiten Demenzerkrankungen durch eine Änderung von neun Lebensstilfaktoren vermeidbar. Demnach ist mehr Bildung die Aufgabe in der Demenzprävention für Kinder bis zu einem Alter von 15 Jahren. Menschen im mittleren Lebensalter sollten vor allem Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Gehörverlust vermeiden. Im höheren Alter kann man durch Maßnahmen gegen Depression, Typ-2-Diabetes, Bewegungsmangel, Rauchen und sozialer Isolation zugleich den Abbau von geistigen und sozialen Fähigkeiten vorbeugen.

Hörverlust vorbeugen und behandeln
Zum verantwortungsvollen Umgang mit unserem Gehör gehört zunächst der regelmäßige Hörtest. Dieser sollte idealerweise im Jahresrhythmus durchgeführt werden, auch wenn vorher keine Hörminderung festgestellt wurde. Liegt hingegen ein Hörverlust vor, der mit Hörgeräten kompensiert werden kann, sollte die betroffene Person die Versorgung auf keinen Fall hinausschieben. Ein Hörverlust kann viele Ursachen haben. Lärm ist einer der häufigsten Gründe für Schwerhörigkeit und wer sein Gehör vor Lärmeinwirkung schützt, kann einer Lärmschwerhörigkeit vorbeugen. Dazu gehört aber nicht nur das Tragen eines Gehörschutzes an lärmintensiven Arbeitsplätzen. Denn auch „laute“ Freizeittätigkeiten spielen eine immer größere Rolle und es lohnt sich, unsere Gewohnheiten kritisch zu prüfen, zum Beispiel die Einstellung der Lautstärke unserer elektronischen Geräte.

Im Ergebnis können Menschen mit Hörgeräten aktiver am Leben teilnehmen und das Nachlassen ihrer geistigen Fähigkeiten mindestens hinauszögern. Dabei sind moderne Hörsysteme unauffällig zu tragen und kommen auch preislich den unterschiedlichen Möglichkeiten der Nutzer entgegen.
 
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