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Gut hören, gut altern

Hörgeräteträger bleiben länger gesund, selbständig und geistig rege als Menschen, die ihren Hörverlust nicht behandeln lassen. Das zeigt eine neue Langzeitstudie.
Das soziale Verhalten kann das Wohlbefinden und die Gesundheit im Alter maßgeblich beeinflussen. Durch die Interaktion mit anderen bekommen ältere Menschen neue Anregungen und Impulse. Unserem Gehör kommt dabei eine grundlegende Bedeutung zu, denn das Wahrnehmen von möglichst vielen unterschiedlichen Klängen regt die neuronalen Verbindungen an und ermöglicht erst die spontane Reaktion auf stimmliche Reize und den kontinuierlichen Austausch mit anderen Menschen. Genau damit aber bleibt die geistige Leistungsfähigkeit erhalten und eine mögliche Demenzerkrankung kann hinausgezögert werden.

Hörgeräte-Träger bleiben fit
Eine Langzeitstudie belegt nun erstmals wissenschaftlich, dass sich das Tragen von Hörsystemen bei Menschen mit Hörminderung positiv auf Denkleistungen und psychische Gesundheit auswirkt. Die PAQUID-Studie vergleicht den Rückgang der geistigen Leistungen bei älteren hörgeschädigten Menschen mit und ohne Hörgeräteversorgung. 25 Jahre lang haben Wissenschaftler der Universität Bordeaux über 3000 Senioren mit und ohne Hörverlust begleitet und ihre Gehirnleistung untersucht. Hörgeräte-Träger hatten nach 25 Jahren die gleiche geistige Fitness wie Gleichaltrige mit gesundem Gehör, während Teilnehmer ohne Hörgeräte diesbezüglich deutlich schlechter abschnitten.

Schwerhörigkeit nicht hinnehmen
Die Studie unterstreicht, wie wichtig die Diagnose und das Handeln bei Schwerhörigkeit sind. Gutes Hören macht die aktive Teilhabe am sozialen Leben überhaupt erst möglich. Über die Ohren läuft die Kommunikation mit der Familie, den Freunden, bei beruflichen oder sozialen Aktivitäten. Die Zelger Hörexperten raten daher dazu, sich nicht mit Hörproblemen und Verständnisschwierigkeiten abzufinden, sondern das Gehör regelmäßig überprüfen zu lassen.

Wir beraten Sie über die verschiedenen Möglichkeiten, einen Hörverlust mit der geeigneten Hörsystemtechnologie so auszugleichen, dass die Lebensqualität auch im Alter erhalten bleibt.
 
 
 
 
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